Warnbeklebung Ba-Wü

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    • Warnbeklebung BaWü

      "wie man hört" wurde diese ebenso interessante wie sinnvolle Versuchsbeklebung eilig eingestampft, als man in der Behördenleitung davon Notiz nahm, fragte, ob das ein offizieller Farbversuch sei und, da das nicht der Fall gewesen sein soll, kurzerhand anordnete, die zusätzliche Beklebung umgehend wieder zu entfernen.
      Die Warnwirkung und der damit verbundene Sicherheitsgewinn für die Beamten sollen bei der Entscheidung keine Rolle gespielt haben.
      Diese 'Information' stammt zwar aus der Gerüchteküche, aber leider kann ich mir nur zu gut vorstellen, dass es wirklich so war... :(
    • nene !! Der Versuch ist offiziell !!

      Mehr Sicherheit mit VESBA

      ERSTMALS WIRD AUCH WISSENSCHAFTLICH UNTERSUCHT, OB STREIFENFAHRZEUGE DURCH
      EINE ZUSÄTZLICHE FOLIENBEKLEBUNG BESSER ERKENNBAR SIND UND DIES ZU MEHR SICHER -
      HEIT FÜHRT. AM 17. JUNI 2010 FAND HIERZU DIE AUFTAKTSITZUNG DES PROJEKTES VESBA –
      VERBESSERTE ERKENNBARKEIT VON STREIFEN FAHRZEUGEN AUF BUNDESAUTO BAH NEN UND
      AUTOBAHNÄHNLICH AUSGEBAUTEN STRECKEN – BEI DER POLIZEI DIREKTION ROTTWEIL STATT.

      „Die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen steht für
      uns im Vordergrund“, sagte Polizeioberrat Anton Saile,
      zuständiger Referent für die Fahrzeugbeschaffung im
      Landespolizeipräsidium, der in Vertretung von Inspekteur der Polizei Dieter Schneider das Projekt-Team begrüßte.
      Projektleiter Kriminaloberrat Andreas Renner erläuterte, wie die Kernziele des Projekts erreicht werden sollen:
      „Der erste Schritt hierzu ist der Nachweis der potenziellen Wirksamkeit einer veränderten Beklebung anhand des aktuellen For schungs standes.“
      Dabei werden auch die Ergebnisse der Arbeitsgruppe
      „Arbeitssicherheit für Polizeibeamte auf Bundesauto -
      bahnen und autobahnähnlich ausgebauten Straßen“ (AG BABSi), die Erfahrungen eines Pilotversuches des Autobahnpolizeireviers Mühlhausen und der anderen Bundes länder berücksichtigt.
      Bundes weit gibt es acht Modellprojekte mit unterschiedlichen Beklebungen, wobei
      die Streifenwagen teilweise Baustellenfahrzeugen zum
      Verwechseln ähnlich sehen. „Wir dürfen bei allem das
      Alleinstellungsmerkmal der Polizei nicht aus den Augen
      verlieren“, sagte Renner. „Damit hätten wir auch die
      Chance, am Ende vielleicht sogar einen bundesweit akzeptablen Designvorschlag präsentieren zu können.“
      Diesem Ziel dient nicht zuletzt auch die intensive wissenschaftliche
      Begleitung der Projektarbeit. Fundierte
      Ergebnisse sollen besonders durch die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Mienert von der Universität Bremen, dem Polizeitechnischen Institut der Deutschen Hochschule der Polizei und der wissenschaftlichen Begleitung
      der Praxistests durch Polizeioberrat Dr. Thomas Bastian
      erreicht werden.
      Bereits seit Anfang August werden auf der A 8 und A 81 Geschwindigkeitsniveaumessungen in einem standardisierten Versuchsaufbau unter anderem mit den bisherigen grün/silbernen und blau/silbernen Streifenfahrzeugen durchgeführt. Diese bereiten die später folgenden Praxistests vor, bei denen die unter wissenschaftlichen Aspekten erarbeiteten Foliendesigns in ihrer Reflektionswirksamkeit und die Reaktionen der Verkehrsteilnehmer im Zusammenhang mit dem Erkennen eines
      Streifenwagens untersucht werden sollen.
      Zudem erfolgt derzeit die Erhebung und Auswertung
      des landes- und bundesweiten Unfallgeschehens unter
      Beteiligung von Streifenfahrzeugen auf Autobahnen
      und eine Marktforschung zur aktuellen Folientechnik.
      Erste Ergebnisse sollen bereits im September 2010 zusammengeführt und bewertet werden.




      DPZ 03/2010

      Homepage

      Auf der lSeite 37 der o.a. Ausgabe steht auch was zum Versuch mit WVZ-Anlagen bei der PD Offenburg auf MB Vito.
    • Nichts für Ungut, Yellow. Aber wenn bei einem Versuch mit Auftaktsitzung am 17.06.2010 am 22.06.2009 schon die ersten Bilder hier eingestellt werden, dann haben die Schwaben wohl eine Zeitmaschine erfunden. :D

      BTT: Von der aktuellen Versuchsreihe müssten doch bald die ersten Ergebnisse, vulgo Versuchsbeklebungen, auftauchen. Oder?
    • "Bundes weit gibt es acht Modellprojekte mit unterschiedlichen Beklebungen, wobei
      die Streifenwagen teilweise Baustellenfahrzeugen zum
      Verwechseln ähnlich sehen. „Wir dürfen bei allem das
      Alleinstellungsmerkmal der Polizei nicht aus den Augen
      verlieren“, sagte Renner."

      Das zielt wohl darauf: EWA BAB Berlin

      Diese Aussage disqualifiziert den Herrn aber damit. Denn schließlich wird die Beklebung schon seit Jahrzehnten in Berlin erfolgreich angewendet.
      Wie war denn das Alleinstellungsmerkmal der letzen 30 Jahre ?

      BAB BW:

      polizeiautos.de/show_one.php?id=801

      BAB Berlin:

      polizeiautos.de/show_one.php?id=14

      BAB BW:

      polizeiautos.de/show_one.php?id=1061

      BAB Berlin:

      polizeiautos.de/show_one.php?id=2422

      Es ist ohnehin reichlich sinnfrei, silberfarbene Fahrzeuge zu beschaffen, um sie anschließend mit Folie wieder sichtbar zu machen. Das gilt nicht nur für BW, sondern auch für Berlin.
    • Original von Drohm
      „Wir dürfen bei allem das Alleinstellungsmerkmal der Polizei nicht aus den Augen verlieren“, sagte Renner."


      Das erinnert mich an die Einführung gelber Warnkleidung im Bereich der Baustellenabsicherung. Denn neben technischen Kriterien, stand auch der Wunsch sich endlich visuell vom "gemeinen Müllmann" zu unterscheiden.

      Dabei hat man allerdings vergessen, daß für beide "Berufsgruppen" der § 35 Abs. 6 StVO gilt. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von UKR ()

    • Ich frage mich dabei immer wieder, welches "Alleinstellungsmerkmal" bei einer Absicherung benötigt wird?
      Für mich machen einfache Regeln die Sache effektiv:
      "Rot/Weiß = nicht dagegen fahren"
      Das gilt für alle so gekennzeichneten Fahrzeuge im Straßenraum, Warntafeln, Baken und sonstige Sicherungsmaterialien.

      Die Zugehörigkeit von Fahrzeugen zur Polizei wird hingegen durch den unmissverständlichen Schriftzug "POLIZEI" zum Ausdruck gebracht. Warum bloß, muss da nun jeder noch seine weiteren Ideen einbringen und für viel Geld überflüssige Selbstversuche unternehmen?
    • „Alleinstellungsmerkmal“ ist in meinen Augen ein unglücklich gewählter Ausdruck. Bei der eigenen Erprobung wird auf „Einzigartigkeit“ bestanden, obwohl einige Kommunen oder Privatunternehmen diese kopieren und niemand tut etwas dagegen. Also silber/blau mit Gapes. Aber das gab es ja schon in einem anderen Thread.

      Niedersachsen, Hessen und Baden Württemberg setzen auf gelbe Tagesleuchtfolie i.V.m. reflektierenden Gapes, Berlin/Brandenburg setzt auf reflektierend rot/ weiß incl. Gapes und Sachsen-Anhalt testet, kombiniert alles zusammen. Also reflektierendem Gelb ohne alles.

      bilder-hochladen.net/files/ft7w-1e-jpg.html

      bilder-hochladen.net/files/ft7w-1f-jpg.html

      Ob es sich bewährt ist eine andere Geschichte :D

      Wer beim Autofahren pennt, sieht auch Warnmarkierungen nicht! Egal welche Farbe sie haben.
      Und wenn man bei Richtgeschwindigkeit und Abblendlicht eine Reflexionsfolie auf der Autobahn sieht dann hilft bremsen auch nicht mehr viel...
    • Ich habe mal 2 Hessische Fahrzeuge vergrößert und war leicht erstaunt.
      Der Insignia hat auf jeden Fall Reflexite (ob es Daybright ist weiß ich nicht) aber man erkennt die Prismenstruktur.

      polizeiautos.de/show_zusatzbild.php?id=5329

      Etwas stutzig machte mich aber dieser Sprinter hier

      polizeiautos.de/show_zusatzbild.php?id=5333

      Keinerlei Struktur erkennbar, als wohl doch "nur" Tagesleuchtfolie?
    • @Michael Schüler: Ich weiß es leider nicht, aber ich werde versuchen, es herauszufinden (vllt. über PTLV?).

      @sojus31: Ja, beim Sprinter bin ich mir auch nicht sicher. Ich habe den bisher einmal bei Sonnenschein gesehen, der Stand direkt neben einem Zafira. Mir ist damals nur die "andere" Farbintensität der neongelben Folie aufgefallen. Das Gelb des Sprinters wirkte irgendwie stärker/dunkler, als das der Zafiras, oder Insignias.

      Ich glaube, es wird an der Zeit, sich diesen Sprinter mal genauer anzuschauen... ;)

      Gruß

      zieshan
      [SIZE=4]SICHTBARKEIT = SICHERHEIT[/SIZE]
    • Original von Feldjäger-MP
      Danke für die Nachfrage und die Antworteinstellung.

      Also hat Hessen -wie so oft vermutet und genauso oft widersprochen- doch keine floureszierende Folie (VC 312 Daybright Fluorescent), sondern "nur" eine grellgelbe Folie.


      Es wurde doch nie von floureszierender Folie gesprochen! Oder irre ich mich? Floureszierend bedeutet soviel wie in der Dunkelheit selbst leuchtend. Sowas hat meines Wissens bis jetzt kein Bundesland. In den bisherigen Diskussionen ging es um retroreflektierend (also darauf scheinendes Licht in einem hohen Maße reflektierend) und das tut die hessische gelbe Folie definitiv!

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