VESBA - Eine Zwischenbilanz

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    • 041 schrieb:

      hier ist noch ein Beispiel dafür - so kann das dann aussehen
      Hallo,


      die Audi A6 Avant (4f) waren ja mit die ersten mit gelber Zusatzfolie. Da kann es schon zu solchen Problemen kommen, z.B. Unerfahrung, ...


      Hier bei der Erprobung, beim Gernationswechsel und im aktiven BAB-Dienst sowie mit VESBA.
      Viele Grüße

      Nordstjernen

      - Warnmarkierungen bringen Sicherheit! -

      - Keine Haftung für externe Links! -
    • Ich bin kein großer Freund von VESBA. Der Kontrast des Gelbs zur Grundfarbe(egal ob silber oder weiß) ist zu gering, und je nach Fahrzeug ist insbesondere auf den Seiten zu wenig davon verarbeitet.
      Der Anteil an Reflexmaterial ist mir auch zu gering (nur der Rand des Dreiecks am Heck).

      Da würde ich das RLP-Modell bevorzugen. Vollreflektierende rot-gelbe Schraffierung am Heck. Schraffierte Flächen kennt der Autofahrer als Zeichen für ein Hindernis von vielen Verkehrszeichen. Diese Art der Beklebung hat sich im In- und Ausland bereits bewährt. Auf den Fahrzeugseiten könnte man sie durch einen breiten Streifen mit einer senkrechten Schraffierung ähnlich einer Absperrschranke ergänzen.

      Aber da die deutsche Polizei ja immer alles anders machen muß hat man mit VESBA das Rad mal wieder neu erfunden.
    • ChrisC schrieb:

      I
      Der Anteil an Reflexmaterial ist mir auch zu gering (nur der Rand des Dreiecks am Heck).

      Da würde ich das RLP-Modell bevorzugen.
      Gut es war ja so gedacht, dass bei Anstrahlung nur dieses Dreieck reflektiert. Aber ich gebe dir recht. RLP, Berlin und Brandenburg (vor VESBA) und letztendlich auch wir in ST leuchten da mehr in der Nacht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Trooper ()

    • Ich frag mal ganz provokativ:
      Sollen die Fahrzeuge auffallen oder den Verkehr blenden?

      In unserem schönen Bayern überlegt man ja auch, wie man die Sichtbarkeit erhöhen kann.
      Zwar nicht bei der Polizei, aber der Rettungsdienst ist ja auch des öfteren unterwegs.

      Und da sieht der Test-RTW nun so aus! Zum Vergleich, so sehen die RTWs normalerweise aus.

      Auf eine gelb-rote Warnschraffur wurde aus diesen Gründen verzichtet:

      a) beim Battenburg-Design ist wissenschaftlich bestätigt, dass es was bringt, für die Schraffur gibt es keine wissenschaftliche Grundlage
      b) Der Mensch ist auch nur eine Motte und fliegt ins Licht. Soll heißen, es muss schon zu Unfällen gekommen sein, wo genau das starke Reflektieren der Rückseite mit Unfallursache war. (Fragt mich bitte nicht wo und wann und wie, das war die Aussage von der Beschaffungsstelle für das komplett rote Heck)
      c) Die Warnschraffur ist schlicht und ergreifend in Bayern verboten! Sie darf durch eine generelle Ausnahmegenehmigung des Innenministeriums ausschließlich auf Feuerwehrfahrzeugen verwendet werden.

      Auch wenn man sich die Frage stellt, was die beiden Heckbeklebungen gelb-rote Schraffur und VESBA "aussagen", sollte man VESBA bevorzugen.

      Die Warnschraffur sagt aus, dass man links oder rechts vorbei soll, was aber wenn voll gesperrt ist oder das Auto auf der linken Spur steht und jemand der Schraffur folgend links vorbei möchte?

      Und VESBA? Dort reflektiert ein Dreieck. Und was ist noch alles dreieckig? Ein Warndreieck, Zeichen 101, etc. pp.

      Ich möchte sogar so weit gehen und behaupten, dass man das VESBA-Design sogar noch anpassen könnte und aus dem gelb reflektierenden Dreieck ein rot reflektierendes Dreieck machen könnte um den Charakter eines Warndreiecks noch deutlicher darstellen zu können.
      Ich bin zu neunzig Prozent der Meinung, dass achtzig Prozent der Bevölkerung hundertprozentig zu verarschen sind.

      (Dieter Hildebrandt 1927-2013)
    • Tach,

      Ihr kennt die fahrbaren Absperrtafeln, auch Schilderwagen, genannt? Das sind diese ,,kleinen, wenig leuchtenden" Hänger die an ABM- und in Bayern auch an FW-Fahrzeugen hängen.
      Es gibt tatsächlich Leute die die plattfahren. Und das machen sie nicht, weil sie vom Licht angezogen werden. Sondern weil sie schlicht und ergreifend pennen! Was Kraftfahrer während der Fahrt machen wissen wir doch alle. Warum diskutiert die Politik aktuell über die Verschärfung der Handyregeln? Ja tolle Idee. Nur wie sieht die Kontrolle aus? Die Gefahr erwischt zu werden tendiert gegen 0.
    • Ich hatte kürzlich die Ehre an einer Unfallstelle vorbei zu kommen, an der Kräfte RLP und SL vor Ort waren.
      Unterschiede in der Sichtbarkeit bei direktem Vergleich. (Bei Nacht) Pustekuchen!
      VESBA oder rot/gelbe Baustelle ist vollkommen egal.

      Ich bleib dabei, ein Streifenwagen soll sichern und gleichzeitig eindeutig aussagen "Hier ist die Polente". Das geht mit VESBA besser als mit einem "Ein Design für alle"- System.
      When I am getting sad, I stop being sad and be awesome instead. True story. 8)
      Barney Stinson
      NKLBXP (Gutschein-Code, gonutrition.com)
    • JuniorKDK schrieb:

      Ich frag mal ganz provokativ:Sollen die Fahrzeuge auffallen oder den Verkehr blenden?
      Ich frage auch mal ganz provokativ: Es gibt Einsatzfahrzeuge mit komplett reflektierendem Heck schon länger, auch in Deutschland, wieviele Fälle einer solchen Blendung sind dokumentiert? Ich bin solchen Fahrzeugen auch schon selbst nachts begegnet und habe mich nicht geblendet gefühlt.

      JuniorKDK schrieb:

      Ich frag mal ganz provokativ:
      Sollen die Fahrzeuge auffallen oder den Verkehr blenden?

      Das Battenburg-Design ist hauptsächlich in Großbritannien verbreitet, aber gerade dort wird Battenburg nur auf den Fahrzeugseiten eingesetzt, am Heck wird gelb-rote Schraffur verwendet.
      Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3, Beispiel 4

      JuniorKDK schrieb:

      c) Die Warnschraffur ist schlicht und ergreifend in Bayern verboten! Sie darf durch eine generelle Ausnahmegenehmigung des Innenministeriums ausschließlich auf Feuerwehrfahrzeugen verwendet werden.
      Alle derartigen Beklebungen sind in Deutschland grundsätzlich verboten, da fluoriszierendes und refektierendes Material als lichttechnische Einrichtung gilt und derartige Beklebungen in der StVZO nicht vorgesehen sind. Ich brauche also immer eine Ausnahmegenehmigung. Ob die jetzt für Schraffur, VESBA, Battenburg, reflektierende Bärchen oder was auch immer erteilt wird macht also keinen Unterschied.

      JuniorKDK schrieb:

      Die Warnschraffur sagt aus, dass man links oder rechts vorbei soll, was aber wenn voll gesperrt ist oder das Auto auf der linken Spur steht und jemand der Schraffur folgend links vorbei möchte?
      Derartige Schraffuren sind schon seit langem im Einsatz, im in und Ausland, von einem Auftreten des von dir in den Raum gestellten Problems habe ich aber noch nichts gehört und gelesen. Bestimmte Fahrzeuge müssen bei uns schon seit Jahrzehnten mit rot/weißer Warnschraffierung ausgestattet sein (z.B. Müllabfuhr, Straßenreinigung, Straßenunterhalt) kein Problem. Wenn es dieses Problem gäbe, warum hat dann das bayerische Innenministerium solche Schraffierungen für Feuerwehrfahrzeuge zugelassen?


      luk schrieb:

      Ich bleib dabei, ein Streifenwagen soll sichern und gleichzeitig eindeutig aussagen "Hier ist die Polente". Das geht mit VESBA besser als mit einem "Ein Design für alle"- System.
      Das ist doch bei der Rheinland-Pfalz Variante gegeben. Umlaufender blauer Streifen mit reflektierende Gaps am Rand, also das klassische Polizeidesign, am Heck ergänzt um gelb/rote Schraffur.
      Bild
      Im Gegenteil, VESBA weicht da beim Heckdesign deutlich weiter von der bekannten Form ab.
      Bild

      Mein Favorit ist deshalb Rheinland-Pfalz mit zusätzlichem gelb/rotem Reflexmaterial an den Seiten.
    • Ein gelbes Dreieck am Fahrzeughintern könnte, wenn sich alle Länder und der Bund, auf ein einheitliches Erscheinungsbild einigen aber ein klares "POLIZEI" Design darstellen, da Alleinstellungsmerkmal.
      Dieses gelbe/rote Warnschranken/Baustellendesign, steht aber halt für alles andere.

      Die Straßenmeisterei hats, die Feuerwehr hats, die Stadtwerke habens, zum Teil ist es auf RTWs zu finden. Auch Firmenwagen haben es manchmal.
      VESBA könnte man als ordentliches Muster schützen lassen und man hätte ein klar erkennbares Design.

      Damit negiere ich nicht die Warnwirkung von Modell "Baustelle". Es hat mir nur zu wenig Erkennungswert.
      Und der Bürger sucht außerhalb von Absicherungsmaßnahmen halt auch aus anderen Gründen Kontakt zum Streifenwagen, als zur Feuerwehr oder zur Straßenmeisterei!
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    • JuniorKDK schrieb:

      Ich frag mal ganz provokativ:
      Sollen die Fahrzeuge auffallen oder den Verkehr blenden?
      Ach herrlich, dass sich diese (in meinen Augen) etwas übertriebene Fragestellung nach den SoSigs jetzt auch durch dieses Thema zieht.

      Menschen sind wie Motten? Also ich fühle mich nicht von Reflektierendem Material angezogen. Wenn jemand geblendet wird, ist es etwas anderes da er schlichtweg die Orientierung verliert.
      Das höchste Lob eines Franken: "Bassd scho!"
    • luk schrieb:

      VESBA könnte man als ordentliches Muster schützen lassen und man hätte ein klar erkennbares Design.
      Ich sags mal so, VESBA hat seinen Weg auf das erste NEF gefunden.


      Und dieser S-Max war auch eines der Erprobungsfahrzeuge für den RD Bayern.
      Bei dem finalen NEF wurden auch nur Bilder von vorn gezeigt, man könnte also vermuten, wie das Heck aussehen könnte.

      rettungsdienst.brk.de/f63b893f4c20405ead1226eba95f4fc5
      Ich bin zu neunzig Prozent der Meinung, dass achtzig Prozent der Bevölkerung hundertprozentig zu verarschen sind.

      (Dieter Hildebrandt 1927-2013)
    • Hallo,


      ja, aber wieder (Versuch Ba-Wü) nicht reflextierend!


      Und ich finde es auch besser wenn VESBA für die Polizei geschützt würde. Weil DIN-Markierung und ihr gelb-rotes Abbild hat, ja wirklich fast jeder. Zu erst sah ich, zum Beispiel, eine gelb-rote Heckschraffur auf Mercedes E-Klasse auf der BAB, da ich regelmäßig in die Bilddatenbank schöbere wusste ich, dass es die brandenburger Autobahnpolizei ist. Aber erst kurz davor war ich mir sicher.

      Man sollte schon Polizeifahrzeuge von weiten erkennen können, auch von hinten. VESBA = blaue Flächen + gelbe Streifen/Dreieck = POLIZEI! Bei den rheinland-pfälzischen und hessischen Modell sieht man auch was Polizei ist, den das "normale" Heck wurde nur ergänzt. Leider wird in Hessen manchmal an der Ergänzung ein wenig gespart. Nicht zu vergessen das Sachsen-Anhalt-Modell erkennt man auch was Polizei ist, auch hier blau/gelbe Schraffur.
      Aber nur DIN-Schraffur kann es eigentlich jeder sein!
      Viele Grüße

      Nordstjernen

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    • ...hüstel ....

      ich finde es ein wenig unkollegial wenn ich sowas lese wie
      "VESBA sollte der Polizei vorbehalten bleiben"
      weil es hier nicht um ein CD geht, sondern um passive Sicherheit.

      Und wenn sich das da etwas bewährt hat, dann denke ich, steht dieses Sicherheitsfeature auch allen BOS-Fahrzeugen zu, die sich im gleichen Terrain bewegen wie Pol-Fahrzeuge.

      Da die Pol "VESBA-blau" nutzt und der RD "VESBA-rot"
      (sofern es sich dort überhaupt durchsetzen wird)
      besteht m.M.n. auch keine Verwechselungsgefahr.



      Wogegen die "Polizei" meiner Meinung nach eher vorgehen sollte ist der Wildwuchs mit polizei(sehr)ähnlicher Beklebung bei Sicherheitsdiensten, Schlüsseldiensten usw.

      Bei diesen Fahrzeugen besteht aus meiner Sicht auf den ersten Bilck sehr wohl Verwechselungsgefahr, bei alten Menschen, geistig- oder Sehbehinderten wahrscheinlich sogar auch noch auf dem zweiten oder dritten Blick.

      Dagegen sollte man vorgehen,
      aber nicht wenn FW oder RD nun auch ein gelbes Dreieck aufs Heck kleben
    • Tach,

      na da gibt es doch was.

      rsa-95.de/15/Warnmarkierung/DIN_30710.htm

      da steht was zu rot/gelber Markierung.

      Zitat:

      Warnmarkierungen in der Farbe Gelb/Rot können im Anwendungsbereich von Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr usw. angewandt werden (Regelung im jeweiligen Bundesland beachten!). Im Bereich der RSA bzw. zur Wahrnehmung von Sonderrechten nach §35 Abs. 6 StVO sind sie bisweilen nicht vorgesehen und damit unzulässig.
    • 041 schrieb:

      "VESBA sollte der Polizei vorbehalten bleiben"
      Denke ich auch, zumal man ja immer noch erkennt was es ist.

      leuchtgelb/blau = polizei
      leuchtgelb/feuerrot = Feuerwehr
      leuchtgelb/leuchtrot = Feuerwehr oder RD

      Beim Battenberg erkennt man in Großbritannien ja an der Farbe der Rauten auch, zu welcher Organisation das Fahrzeug gehört.

      leuchtgelb/blau = Polizei
      leuchtgelb/grün = Ambulanzen und Notärzte
      leuchtgelb/rot = Feuerwehr
      leuchtgelb/schwarz = Autobahnpolizei
      blau/orange = Network Rail
      weiß/orange = Bergrettung
      leuchtgelb/navy blau = Küstenwache

      (Quelle)
      Ich bin zu neunzig Prozent der Meinung, dass achtzig Prozent der Bevölkerung hundertprozentig zu verarschen sind.

      (Dieter Hildebrandt 1927-2013)

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