VESBA - Eine Zwischenbilanz

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    • Trooper schrieb:

      Tach,

      ja in Bezug auf Zusatzbeklebung schon.

      Aber mit LSA und RLP haben wir zwei weitere Verlierer.Beide Länder brauchen auf ihren Sonderweg nicht stolz sein. :thumbdown:
      Das stimmt. Überhaupt bin ich aber froh, dass die meisten Länder überhaupt etwas für die passive Sicherheit gemacht haben - lange, nachdem Feuerwehren angefangen haben Schraffuren am Heck nach französischem Vorbild zu etablieren (mit erheblichen rechtlichen Hürden).

      Bei Bayern hatte ich fast befürchtet, dass man sich VESBA nicht anschließt. Aber gottseidank war dem nicht so!
      Das höchste Lob eines Franken: "Bassd scho!"
    • Trooper schrieb:

      Bei HH ist es natürlich auf Grund des überwiegenden Anteil von Limousinen sehr schwierig eine Zusatzbeklebung einzuführen.
      Schon mal die Höhe der beklebten Heckfläche an den LSA Audis nachgemessen und mit der einer E-Klasse Limousine verglichen?

      Und mal nur so nebenbei, VESBA ist im großen und ganzen eine nette Idee und designmäßig schön anzuschauen. Aber ansonsten sehe ich da nicht gerade die Zukunft für irgendeine Sicherheit.
      Zu 99% steht ein Fahrzeug, welches "getroffen" wird, zur falschen Zeit am falschen Ort an dem sich gerade eine Blindmade rumtreibt. Und da nützt weder VESBA oder sonst eine Warnmarkierung.
    • Thema Sonderweg in RLP....man mag mich korrigieren, aber soweit ich mich erinnere, kam die rot-gelbe Warnschraffur bereits 2007 mit den Passat B6 auf alle regulären Funkstreifenwagen. Beim Schimpfen auf "Sonderwege" sollte man also vielleicht auch die Chronologie im Auge behalten. Ich meine, dass bis dato nur Berlin standardmäßig auf den Autobahnfahrzeugen Warnschraffuren aufgebracht hatte. Niemand war also gehindert, sich dem (von anderen Institutionen und Berlin in ähnlicher Form lange bekannten) Schraffuren-Modell anzuschließen. Den Sonderweg haben mit gelben Linien in verschiedenster Form also zunächst andere gewählt.

      Sicherlich sollte man aber solche Entscheidungen von Zeit zu Zeit bei Neubeschaffungen einmal hinterfragen, so wie es Berlin ja auch getan hat und nun VESBA aufbringt.

      Vom Sicherheitsaspekt her ist aber vermutlich sowohl VESBA, als auch RLP, als auch das LSA-Modell ein Gewinn. Ich denke alle Modelle haben ihre Defizite und weiteres Verbesserungspotenzial. Die Heckwarnwirkung empfinde ich bei den ganz neuen RLP-Warnmarkierungen auf den BAB E-Klassen und den neuen A4 ehrlich gesagt beser als bei VESBA. Auch nachts dürfte in Verbindung mit eingeschaltetem Blaulicht eigentlich weder bei VESBA noch bei RLP Zweifel entstehen, dass da ein Einsatzfahrzeug und kein Baustellenfahrzeug vor einem steht. Die Seitenwarnwirkung ist bei VESBA durch die tagesleuchtende Folie nachts genauso schwach wie bei RLP und LSA. Einzig tagsüber sehe ich VESBA wegen der breiten und auffälligen Farbe auch auf der Seite allen anderen Modellen gegenüber im Vorzug. Da hat nur Bayern das Modell etwas schwach umgesetzt.

      Würde VESBA rundum in retroreflektierender Folie aufgebracht, würde ich das als das derzeit auffälligste Modell einschätzen.
    • sojus31 schrieb:

      Trooper schrieb:

      Bei HH ist es natürlich auf Grund des überwiegenden Anteil von Limousinen sehr schwierig eine Zusatzbeklebung einzuführen.
      Zu 99% steht ein Fahrzeug, welches "getroffen" wird, zur falschen Zeit am falschen Ort an dem sich gerade eine Blindmade rumtreibt. Und da nützt weder VESBA oder sonst eine Warnmarkierung.
      So ist es. ;)

      Das allseits bekannte Problem. Welche (leuchtende ) Fläche haben doch gleich fahrbare Absperrtafeln? :thumbsup: Und die werden auch bundesweit mindestens einmal die Woche weggeräumt. :cursing:
    • Und genau das ist der Grund, warum ich der Meinung bin, dass es besser ist, wenn nur das Dreieck reflektiert!

      polizeiautos.de/show_one.php?id=9191&bild=4

      Das ist einfach zu viel und eben nicht mehr als Polizeifahrzeug zu erkennen, weil am Ende einfach alles leuchtet und den kleinen Polizei-Schriftzug in der Dunkelheit überstrahlen wird.
      Ich bin zu neunzig Prozent der Meinung, dass achtzig Prozent der Bevölkerung hundertprozentig zu verarschen sind.

      (Dieter Hildebrandt 1927-2013)
    • Bei der reflektierenden Beklebung geht es hauptsächlich darum, dass das Einsatzfahrzeug bei Nacht als Hindernis erkannt wird. Je stärker die Leuchtwirkung ist umso größer ist die Entfernung aus der es von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt wird und umso länger hat der Verkehrsteilnehmer Zeit zu reagieren.

      Ich halte es für wesentlich wichtiger, dass der Verkehrsteilnehmer aus 200m Entfernung erkennen kann da steht ein Hindernis auf der Fahrbahn, als wenn er aus 50m Entfernung erkennt da steht ein Polizeifahrzeug und dann hinten auf das Fahrzeug auffährt.

      Ob er das Hindernis am Anfang für ein Feuerwehrauto, ein Polizeifahrzeug oder ein UFO hält ist erst mal egal. Wenn er dann reagiert hat und langsam näher kommt erkennt er schon wer da steht.

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